SANTORINI

 
Allgemeines

 

Fantastisch, faszinierend, gewaltig - alle diese Attribute treffen auf Santorini zu! Die Insel befindet sich am Südrand der Kykladen. Der gesamte Archipel mit den fünf Inseln Thira, Thirassia, Aspronisi, Palea Kameni und Nea Kameni bedeckt etwa 89 qkm Fläche. Dabei gehört die Hauptinsel Thira mit ca. 72 qkm zu den kleineren Inseln der Kykladen.

     
     
Ortschaften

 

Fira (Thira): Weißes Häusermeer an der Abbruchkante des Kraters, autofreies Labyrinth von Shops, Restaurants, Cafes und sündhaft teuren Hotels, immer wieder überwältigende Panoramablicke. Im oberen Bereich noch verhältnismäßig überschaubar, am schwarzen Kraterhang ein wahrer Irrgarten von Terrassen, Wänden, Treppen und Kirchenkuppeln. In der tiefer gelegenen Osthälfte der Stadt chaotischer Straßenverkehr.

     
     
     
     

Der Alte Hafen (Skala bzw. Old Port Fira): Tief unter Fira am Fuß der hohen Kraterwand. Früher, als noch alle Gäste per Eselsritt nach oben befördert wurden, war es der Haupthafen der Insel. Heute werden hier die zahlreichen Kreuzfahrttouristen an Land gebracht.

Der Abstieg zu Fuß von der Kraterrandgasse ist nur bedingt zu empfehlen. Mit seinen 587 breiten Stufen ist der geräumige Treppenweg mit Maultierdreck arg verschmutzt. Zudem traben immer wieder ganze Horden von Mulis vorbei. Wer es bequem will, nimmt die Seilbahn.

Übrigens ist das Wasser in der Caldera extrem tief: Der Kraterhang fällt unter dem Meeresspiegel noch mehrere hundert Meter steil ab! Schiffe können hier nicht ankern und werden an großen Bojen festgemacht.

     
     
     
     
ACHTUNG: SIE kommen!!!
     
     
     
     
Doch zum Glück gehen sie auch bald wieder!!!
     
     
     
     

Oia: Der frühere Seefahrerort wurde an der äußersten Nordspitze auf den Kraterrand und tief den Hang hinunter gebaut. Faszinierendes Labyrinth aus Treppengässchen, Flachhäusern, Runddächern und Kirchenkuppeln, dazwischen sind alte Höhlenwohnungen in den weichen Bims gegraben. Traumhafte Kykladenidylle, Postkartenmotive an jeder Ecke.

     
     
     
     

Imerovigli: Der höchstgelegene Ort am Kraterrand ist nur knapp zwei Kilometer von Fira entfernt. Hier bietet fast jedes zweite Haus "Rooms", "Apartments" oder "Villas". Dennoch ist es deutlicher ruhiger als in der Inselhauptstadt. Der mächtige Skaros-Felsen dominiert die Caldera-Szenerie.

     
     
     
     

Kirche Theoskepasti: Wenn man den Skaros-Felsen auf schmalen Wegen umrundet, trifft man ganz unvermutet auf die wunderschön gelegene Kirche.

     
     
     
     

Pyrgos: Ehemalige Inselhauptstadt zur Zeit der Piratengefahr. Extrem verwinkeltes Hangdorf mit Treppen, Gassen und Kirchen. Im oberen Bereich Reste einer Befestigungsanlage. Höchstgelegener Ort im Zentrum des Eilands. Absolut sehenswert und noch nicht vom großen Tourismus entdeckt.

     
     
     
     

Ammoudi: Die Bucht unterhalb von Oia ist entweder über den Treppenweg oder über die Straße zu erreichen. Nicht zu überbietende Fischerhafenidylle: bunte Tavernen in Rot, Gelb, Blau und Weiß, davor das grünlich schimmernde Wasser der Bucht.

     
     
     
     

Vlichada: Hübsche Szenerie eines großen Jachthafens vor einem fahlgelben Sandsteinriff. Dazu ein schöner und noch weitgehend ruhig gebliebener Strand, klares Wasser und Fischerbootromantik.

     
     
     
     

Athinios: Endstation der Kykladenfähren und fast schon so etwas wie ein kleines Dorf. Wenn eine Fähre ankommt, heftiger Trubel und Spießrutenlauf durch die Reihen der Zimmeranbieter.

     
     
     
     

Emborio: Größte Stadt im Süden der Insel. Hübsche kykladische Architektur im alten Teil und acht Windmühlen etwas außerhalb. Ansonsten kaum touristische Bedeutung, sondern vielmehr Wohnstadt der Einheimischen.

     
     
     
     

Akrotiri: Einfaches Inseldorf, weltberühmt wegen der benachbarten Ausgrabungen, die beim Ausbruch des Santorini-Vulkans verschüttet wurde. Der Ortskern am Hang besteht ganz aus verschiedenfarbigem Lavagestein, auch Reste eines venezianischen Kastells sind erhalten.

     
     
     
     

Messaria: Mehr als ein Zwischenstopp am Weg nach Kamari. Abseits vom hektischen Durchgangsverkehr liegen mehrere klassizistische Palazzi unterschiedlichen Erhaltungszustands. Hier, im ehemaligen Domizil reicher Reeder und Kapitäne, geht es deutlich gemächlicher zu.

     
     
     
     
Exo Gonia: Hübsches Dorf am Steilhang, jedoch beim Erdbeben schwer beschädigt worden.
     
     
     
     

Mesa Gonia: Verfallene Häuser, Lagerhallen für Wein und dutzende kleine Kirchen prägen das Bild des 1956 vom Erdbeben fast völlig zerstörten Hangdorfs. Aus diesem Ort ist nach dem Erdbeben das Küstendorf Kamari entstanden.

     
     
     
     

Vothonas: Der untere Teil des Ortes gehört zu den hübschesten Plätzchen der Insel. Eukalyptusbäume, eine Windmühle, zahlreiche Höhlenwohnungen in einer tiefen Schlucht und eine in den Bims gegrabene Kirche machen das Dorf sehenswert.

     
     
     
     

Faros: Der große Leuchtturm steht am Kavos Akrotiri etwa 110 m über dem Meer zwischen Bimssteinhängen und Lavaklippen in allen Farbtönen. Superblick auf den Kraterrand-Felsen Aspronisi und die von Kreta oder Anafi kommenden Fähren.

     
     
     
     
Strände

 

Kamari: Wichtigster Badeort der Insel und Standbein des internationalen Pauschaltourismus. Schöner kilometerlanger Strand aus dunklem Kies am Fuß des mächtigen Felskaps Messa Vouno. Relaxen, genießen und bummeln ist in Kamari angesagt.

     
     
     
     

Perissa: Neben Kamari das zweite Badeparadies von Santorini, direkt unterhalb der gigantischen Kulisse des Messa Vouno. Beliebtester Inselort bei den jugendlichen Rucksacktouristen aus aller Welt. Ein 4 km langer, schwarzer Lavastrand bester Qualität.

     
     
     
     

Red Beach: Gigantische Szenerie, die fast mit dem Kraterrandblick mithalten kann. Einer der beliebtesten Badeplätze auf der Insel. Von Akrotiri aus in ca. 20 Minuten zu Fuß zu erreichen.

     
     
     
     

GEHEIMTIPP: Caldera Beach: liegt direkt im Krater. Unscheinbare Strasse hinunter zur Bucht kurz vor der Ortschaft Akrotiri. Schmaler Kieselstrand mit kleiner Taverne. Sehr zu empfehlen auch für Schnorchler!!

 

     
     

Weiterer GEHEIMTIPP: Armeni Beach: liegt direkt im Krater in Oia. Dieser ist eigentlich recht leicht zu finden. Bei der Hauptkirche in Oia ca. 100 m nach links. Die Abbiegung ist mit einem Hinweisschild versehen. Die "Anreise" ist zwar ziemlich anstrengend, da die Stufen ziemlich steil sind, aber ein Abstieg lohnt sich auf alle Fälle.

 

     
     
Santorini und die Sonne

 

Egal ob Sonnenuntergang oder -aufgang er bietet immer ein wunderschönes Schauspiel, welches von vielen Zuschauern verfolgt und von manchen Tavernen musikalisch umrahmt wird.
     
     
     
 
360°-Panorama-Foto

 

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Panoramablick vom Skarosfelsen
 
 
Panoramablick vom Profitis Ilias
 
 
Insider-Tipp

 

Wenn man Zeit und Lust hat, sollte man einen Ausflug auf die "Nachbarinseln" Folegandros und Ios unternehmen.
     
     

Sportliche Urlauber sollten unbedingt den Kraterrandweg gehen. Dieser beginnt in Fira und Endstation ist in Oia. Man geht nur einmal kurz auf der Strasse, der Rest führt immer genau am Kraterrand entlang. Unbedingt festes Schuhwerk anziehen.

 

     
     
Hotel-Tipp

 

Alexandra Beach: liegt direkt in Kamari.
     
     
     
     
Tavernen-Tipp

 

Folgende Lokale sind sehr zu empfehlen:

 

Bella Napoli: direkt auf der Uferpromenade von Kamari.

 

  Boat House: auf der Promenade in Kamari
 
     
     
Schiffsunglück

 

Die Sea Diamond ist am Morgen des 6. April 2007 vor dem Hafen von Santorini gesunken, nachdem das Schiff am Nachmittag des 5. April 2007 ca. eine halbe Seemeile vor dem Hafen auf einen Felsen aufgelaufen war. Mittlerweile liegt das Wrack in einer Tiefe von 60 m (Bug) bis 150 m (Heck) auf dem unterseeischen Hang. Einzige sichtbare Spur ist das Öl, das noch immer an der Wasseroberfläche treibt. Man versucht jedoch mit Ölsperren und Booten die Oberfläche zu säubern.

Heute - 2 Jahre später - ist noch immer ein Boot unterwegs um die aufsteigenden Ölspuren abzusaugen.

 

     
     

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